Freitag, 17. April 2015

Kleinigkeiten.


Eine Woche, seit ich hier bin. Der Kulturschock lässt langsam nach. Mit Dingen wie der angemessenen Kleidung oder Tipps fürs Taxifahren habe ich mich ja schon vor meiner Ankunft auseinander gesetzt und mich darauf eingestellt. Den größten Effekt haben am Anfang aber vor allem kleine Details. Ich habe mir bis jetzt noch nie überlegen müssen, welchen Gesichtsausdruck ich auf der Straße annehme. Oder wie ich damit umgehe, dass ich ständig beobachtet werde. Oder wo ich meine Lebensmittel kaufe, wenn es überall nur winzige Läden gibt, in denen niemand Englisch spricht (das selbe gilt natürlich für Waschmittel, Schreibblock, Stifte, etc.). Oder was ich generell mit meiner Freizeit anfangen soll, wenn ich niemanden kenne und allein auf der Straße blöd angemacht werde.

Aber naja so schlimm ist das alles ja dann doch nicht. Mittlerweile habe ich rausgefunden, wo ich was kaufen kann (zumindest bei den wichtigsten Sachen). Und ein paar Leute kenne ich auch schon. Außerdem haben sich auf der Straße Kopfhörer als sehr nützlich erwiesen um nicht genervt zu werden und die ständigen Blicke auszublenden.

Hauptaufgabe für diese Woche: Leute kennenlernen, am besten ÄgypterInnen.
 

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